SOCIAL MEDIA

Interview mit Thomas Huber

Leitung Ressort Social Media & Homepage


Für was ist Ihre Gruppe zuständig und wie weit sind Sie gekommen?

Wir sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, zuständig. Wir stellten die Homepage für das ganze Projekt auf, ausserdem betreiben wir die ganzen Sozialen Medien wie Facebook, Instagram und YouTube. Mit der Homepage sind wir im Grossen und Ganzen fertig, dort steht alles schon seit längerer Zeit. Es stehen jetzt noch kleine Detailarbeiten an, die fertig gemacht werden müssen, einige Interviews, wie zum Beispiel meines. Wir sind sehr gut unterwegs, beziehungsweise fertig. Bei Facebook und Instagram laden wir nach und nach noch einige Fotos hoch und beantworten ein paar Kommentare.

Was macht Ihnen in dieser Gruppe am meisten Spass?

Am meisten Spass macht mir definitiv die Arbeit mit den Schülern und die Schüler einmal in einem anderen Kontext zu sehen. Das heisst auch, dass ich nicht einfach nur der Lehrer bin, der vorne steht und etwas sagt und die Schüler arbeiten müssen. Natürlich lege ich gewisse Rahmen fest, aber die Schüler können innerhalb dieses Rahmens relativ gestalterisch frei sein, das heisst selber Ideen einbringen. Und ich erlebe die Schüler ganz anders. Man merkt erst in solchen Situationen, was für Fähigkeiten sie zum Teil haben, die man im normalen Schulkontext gar nicht sieht.

Welche Hindernisse gab es und wie sind diese überwunden worden?

Bei der Social Media Gruppe hatten wir nicht wirklich Probleme. Wir sind rechtzeitig mit allem fertig geworden. Wir haben eigentlich alles geschafft, was wir erreichen wollten. Es hat an sich keine Probleme gegeben, obwohl eine Schülerin am Anfang ausgefallen ist. Ich hatte also von Anfang an eine Schülerin weniger und wir waren auch so schon eine relativ kleine Gruppe. Aber wir haben supergute Leute gehabt, die sehr gut gearbeitet haben, die auch sehr viel Engagement neben der eigentlichen Arbeitszeit eingebracht haben. Wir haben einerseits den Vorteil, dass wir von zu Hause arbeiten können. Und andererseits, dass wir schon vor allen anderen fertig sein mussten. Die ganze Homepage musste natürlich schon eine Woche vorher stehen, damit wir den Ticketvorverkauf machen konnten. Von dem her hatten wir nicht wirklich Stolpersteine. Ich bin sehr zufrieden und stolz auf die Arbeit, die sie geleistet haben.

Was ist Ihre persönliche Meinung zum "AQUATA" Projekt?

Ich finde es sehr gut und spannend, dass wir bei so einem Projekt, welches fächer-, niveau- und altersübergreifend ist, zusammenarbeiten können und wo man an etwas arbeiten kann, was ausserhalb vom normalen Schulkontext ist. Man kann sich auch gegenseitig besser kennenlernen und man kann wirklich auch mal feststellen, was die Schüler für Fähigkeiten haben, die wir sonst normalerweise, als Lehrpersonen, gar nicht entdecken. Ich würde lieber viel mehr in diesem Stil Schule geben, weil ich der Meinung bin, dass die Schüler bei solchen Arbeitsformen viel mehr fürs Leben lernen, als wenn man ihnen einfach versucht, den Satz des Pythagoras beizubringen, wo sie dann irgendwas auswendig lernen müssen. Ich glaube, es wäre nachhaltiger, wenn die Schüler auf diese Weise Schule haben würden und ich würde mir einen höheren Anteil solcher Formen wünschen. Von dem her finde ich das Projekt dafür sehr gut.