AKROBATIK

Interview mit Sandra Altstätter

 Leitung Ressort Akrobatik

Wie trägt Ihre Gruppe zum Theaterstück bei?

Unsere Gruppe ist zuständig für die Akrobatik, das heisst für die Einlagen, bei denen man mit Geräten arbeitet. Wir haben drei Auftritte; der erste ist eine wilde Szene mit Minitramp und mit Bodenturnen, wo die Jugendlichen ihr Leben zeigen. Die zweite Szene ist, wo sie zum ersten Mal abtauchen. Das eine ganz ruhige Szene unter Wasser, bei der wir versuchen mit langsamen Bewegungen die Unterwasserwelt darzustellen. Und die dritte ist der zweite Tauchgang. Dort arbeiten wir mit Vertikaltüchern, aber das wissen wir noch nicht so genau.

Wie weit sind Sie vom letzten Projekttag bis zum Anfang dieser Projektwoche gekommen und was sind Ihre Ziele für diese Woche?

Wir haben am Projekttag damals schauen müssen, was können die Schüler überhaupt turnen? Weil wir ja nicht alle Schüler vom Sportunterricht kennen, mussten wir also schauen, was sie überhaupt können. Dann sind wir in der Zwischenzeit zusammengesessen und haben so ein Programm zusammengestellt, eine Idee, wie wir uns das vom Ablauf her vorstellen könnten, und das konnten wir gestern am ersten Projekttag recht gut umsetzen. Jetzt müssen wir das noch ganz fest üben. Aber den Ablauf konnten wir gestern schon mehr oder weniger machen. Das Ziel dieser Woche ist wirklich, dass wir die Abläufe fix haben. Dass wir dann nachher in der zweiten Projektwoche, welche dann vor der Show ist, wirklich nur noch am Feinschliff arbeiten müssen, an der Ausführung. So, dass jeder Schüler Ende Woche weiss, was er oder sie zu tun hat. Das ist das Ziel.

Gab es bisher irgendwelche Hindernisse? Und wenn ja, wie wurden diese überwunden?

Heute Morgen habe ich gerade wieder gedacht: «Hey, da fehlen jetzt noch Leute wegen der Choreo oder wegen dem Chor» und das ist für uns ein grosses Hindernis, weil ich denke, dass wenn in der Gruppe Chor jemand fehlt oder in der Sicherheit, fällt das ja nicht so auf. Aber wenn bei uns, im Programm, Schüler fehlen, dann gibt es Lücken oder jemand kann nicht gelüpft werden bei einer Hebefigur und das ist ein grosses Hindernis, dass man nicht immer alle Schüler hat. Oder am Projekttage ist auch schon einer krank gewesen und verletzt und das ist für uns das grösste Hindernis, dass nicht immer alle Kinder da sind.

Was ist Ihre persönliche Meinung zum Projekt «AQUATA»?

Ich finde es mega cool. Ich finde es sehr speziell für eine Schule, dass man so etwas Grosses angeht. Und ich bin den Lehrern extrem dankbar, die diesen Wagen ziehen. Für die Lehrpersonen und Schüler, denke ich, sind noch nicht ganz alle so drinnen. Jetzt kommt das langsam mit dieser Projektwoche. Die anderen, die verantwortlichen Lehrpersonen, die führen das Projekt schon seit Monaten und ich bin extrem beeindruckt, mit welchem Einsatz und mit welcher Freiwilligkeit sie das machen und mit extrem vielen Stunden, die sie schon daran gearbeitet haben. Und ich finde, es ist wichtig für die Schule, dass sie so einen grossen Auftritt zeigen kann, aber es braucht immer Leute, die diesen Wagen ziehen und das ist eine ganz grosse Arbeit, die sie leisten. Und ich freu mich sehr, das dann aufzuführen. Ich denke, es wird für die Eltern auch sehr speziell sein, wenn sie ihre Kinder in so einer Aufführung sehen.

Was macht Ihnen am Projekt am meisten Spass?

Ich finde es lässig, dass wir Schüler haben, die das sozusagen gewählt haben. Wenn sie in den normalen Unterricht kommen, dann müssen sie turnen, egal ob sie wollen oder nicht. (lacht) Es sind einfach alle dort. In so einer Woche aber, hat man meisten die, die das gewählt haben, die das gerne möchten und ich sehe die Schüler wie von einer anderen Seite. Weil ich sie auch den ganzen Tag sehe und nicht nur zwei Stunden am Tag. Das ist mal was anderes.

Was wünschen Sie sich für das ganze Projekt und für die Aufführung?

Dass es möglichst ein gelungener Auftritt wird. Es ist wirklich so viel dahinter, da hat man halt immer Bange, dass es vielleicht nicht funktioniert oder dass nicht ganz die Erwartungen der führenden Lehrpersonen erfüllt werden. Und ich wünsche mir einfach, dass es wirklich möglichst gut gelingt und dass alle das zeigen können, was sie gerne möchten und dass es reibungslos ablaufen wird.