KAMPFCHOREO

Interview mit Rena Brandenberger

Leitung Ressort Kampfchoreographie


Wie kam es dazu, dass Sie ein Teil des Projekts wurden, obwohl Sie eigentlich nicht an dieser Schule tätig sind?

Ich wurde von Daniel Widmer extern engagiert, da ich viele Tanzprojekte an Schulen im Aargau mache, weil ich auch vom Kanton anerkannt bin. Ich komme zwar ursprünglich aus Bern, aber mein Choreographie Partner ist im Aargau zuhause. Er ist momentan leider verhindert, deshalb habe ich das übernommen. Herrn Widmer war es wichtig, eine externe Person für die Choreographien dazu zu holen, um das Ganze zu koordinieren.

Was macht Ihnen innerhalb der Gruppe am meisten Spass?

Ich war total positiv überrascht, dass ich alle Schüler so motivieren konnte und alle dabei sind und Freude an der Kampfchoreografie und am Tanzen bekommen haben. Es macht mir sehr viel Spass, mit den Schülerinnen und Schülern an diesem Projekt und an ihrem Ausdruck zu arbeiten, damit es bei der Aufführung auch authentisch wirkt. Ich bin der Meinung, dass die Kampfchoreographie ziemlich schwer ist, damit es nicht nur nach pseudo aussieht, nach dem Motto: "Oh jöö, sie probierets!". Die Schüler machen es sehr gut und genau das macht unglaublich viel Spass.

Was macht Ihnen weniger Spass?

Weniger Spass? Vielleicht dass wir nicht ewig Zeit haben, das ist aber nicht nur negativ. Es wäre auch toll, wenn wir noch mehr Szenen erarbeiten könnten. Aber sonst macht mir alles Spass mit dieser Gruppe.

Welche Hindernisse gab es und wie wurden diese überwunden?

Im Prinzip gab es das Hindernis, dass nicht alle Tanzerfahrung hatten, nur zwei oder drei. Ich finde jedoch, dass ein Hindernis auch etwas Gutes ist, da man es ja überwinden muss. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen, die keine Erfahrung haben, da sie den Tanz als Ausdrucksform für sich entdecken. So war es auch in meiner Gruppe.

Was ist Ihre persönliche Meinung zum "AQUATA"-Projekt?

Es ist ein tolles, grosses Projekt. Ich bin sehr gespannt, wie diese Woche verlaufen wird, da noch sehr viel zu tun ist; es benötigt jeden einzelnen. Ich glaube, es ist eine sehr grosse Herausforderung für Schüler und Lehrer. Es ist nicht sehr einfach, etwas so Grosses auf die Beine zu stellen und sich sicher zu sein, dass alle Abläufe hinter und auf der Bühne stimmen.