Daniel Widmer

Interview mit Daniel Widmer

Regisseur des Aquata-Projekts

Wie sind Sie auf diese Idee gekommen, und was war Ihre Inspiration?

Jemand aus dem Kollegium besuchte einen Kurs für Kulturverantwortliche, wo er anschliessend auf die Idee kam, dass Klingnau seit langer Zeit kein Kulturprojekt gemacht hat, was Klingnau schon seit 20 Jahren immer wieder macht. Da der Schulstandort auch momentan unklar ist, wollten wir die Gelegenheit nutzen,  noch mindestens einmal ein etwas grösseres Projekt zu realisieren.

Wie wurden die Geschichten der Schüler in das Endprodukt eingebunden?

Jede Klasse hat ein paar Geschichten zum Thema "Unterwasserwelten" an das Kreativkomitee weitergegeben, wo sie gründlich durchgelesen und die wichtigsten Elemente herausgenommen wurden. Anschliessend gaben wir es an einen Autor weiter, welcher es in eine Geschichte weiterverarbeitet hat und eigene Kriterien eingefügt hat, wie zum Beispiel dass es eine spannende Geschichte haben muss oder dass die Umweltverschmutzung vorkommen soll.

Was ist Ihre Meinung zur Geschichte?

Ich finde, dass es toll ist, wie die Geschichten zusammenkommen und man ein einziges Endprodukt gestalten kann.

Wie sind Sie auf die verschiedenen Talente gekommen wie zum Beispiel die Kampfchoreographie oder die Akrobatik?

Wir wollten die verschiedenen Talente um die Fähigkeiten der Schüler gestalten, zum Beispiel wussten wir, dass wir gute Akrobaten in der Schule haben. Ausserdem haben wir Zugang zu verschiedenen Spezialisten vom Kanton bekommen, welche anderen zum Beispiel Tanz besser beibringen könnten.

Wie ist die Planung der Projekttage erfolgt?

Wir warteten mit der Planung der Projekttage, bis wir ein festes Datum für die Aufführung hatten. Wir konnten natürlich noch nicht im Oktober beginnen, da sonst die ganze Spannung auf das Projekt über diesen grossen Zeitrahmen verloren gegangen wäre. Als wir das Datum der Aufführung hatten, setzten wir die Projekttage und Projektwochen so ausseinander, wie es Sinn ergab, dass man langsam auf das Projekt hinarbeiten kann.

Wird in nächster Zeit ein weiteres Grossprojekt geplant?

Wenn möglich wollen wir wieder so ein Projekt machen, aber nicht sofort. Nach einigen Jahren wären alle wieder motiviert, aber sofort würde die Motivation fehlen.

Was lief bei der Planung des Projekts am besten?

Die tollen Ideen der Schüler umsetzen sowie die Motivation, welche viele ausstrahlen, ist sehr toll, und auch die grosse Unterstützung der Schulleitung hilft sehr stark. Was auch toll war, ist dass wir unerwartete Sponsoren bekamen, um die Halle zu mieten.

Was schaffte Ihnen bei der Planung die grössten Probleme?

Das grösste Problem war das Planen von den Terminen, so dass alle wirklich Zeit hatten, dann da zu sein.

Wollen Sie noch irgendetwas sagen?

Ich finde es toll, dass dies ein Projekt von Ideen von Schülern mit der Hilfe von Schülern gemacht wurde und schlussendlich auch wieder für die Schüler ist. Alles ist sehr involviert.