BÜHNENBILD

Interview mit Rosangela De Andrade

Leitung Ressort Bühnenbild

Wie trägt Ihre Gruppe zum Theater bei?

Wir sind verantwortlich für das Bühnenbild. Zum Bühnenbild gehört alles, was man auf der Bühne sieht. Das sind beispielsweise Fische oder Quallen. Dann wären da noch die Korallenriffs, für die wir zuständig sind. Für die Korallenriffs haben wir mit PET-Flaschen gearbeitet, die wir gesammelt haben. Ohne Unterstützung von allen Seiten hätten wir es niemals geschafft, so viele PET-Flaschen zu sammeln. Denn jede Säule besteht aus über 500 Flaschen und das ist sehr toll, denn dann sehen Menschen, was man mit den Flaschen machen kann. Denn die PET-Flaschen sind unser grösstes Problem im Meer. Überall im Meer sind PET-Flaschen, an den Tieren, an den Pflanzen etc. Und auch wenn das ganze mit PET-Flaschen gemacht wurde, sieht man aus der Nähe die Schönheit von diesen Korallen aus den PET-Flaschen.

Welche Fortschritte hatten Sie seit dem letzten Projekttag und was sind Ihre Ziele für diese Woche?

Am ersten Projekttag haben wir Prototypen entworfen, das heisst, jederSchüler hat zwei bis drei Prototypen gemacht von Pflanzen oder Tieren und dann haben wir eine Auswahl getroffen. Diese Woche werden wir dann die ausgewählten Prototypen ver-vielfachen. Das heisst, wir werden je 30 bis 100 Tiere und Pflanzen haben. Wir haben schon viele Tiere und Pflanzen gemacht, aber wir wissen nicht, ob das genug ist. Wenn wir es nicht schaffen, alle zu herzustellen, werden wir im BG-Unterricht weitermachen.

Gab es Hindernisse, und wenn ja, wie wurden diese überwunden?

Ein grosses Hindernis war es, herauszufinden, wie man mit den PET-Flaschen richtig arbeitet. Denn die Flaschen sind sehr unterschiedlich und daher muss man aufpassen, wie man mit ihnen arbeitet. Dort sind schon viele Probleme aufgetaucht. Dann ist das nächste Hindernis die Arbeit mit dem Heissleim. Dort haben sich schon ein paar die Finger verbrannt.

Gefällt es Ihnen, mit dieser Gruppe zu arbeiten?

Diese Gruppe ist sehr gut und die Arbeit mit den Schülern geht gut voran, denn alle arbeiten sehr genau und konzentriert. Ausserdem gehen alle miteinander sehr freundlich um.

Was ist Ihre ehrliche Meinung zum Projekt?

Ich finde, es ist eine tolle Sache, denn so ein Projekt macht man vielleicht alle zehn Jahre. Aber das bringt auch unglaublich viel Arbeit mit sich mit. Ich selbst mache viele Überstunden, dies mache ich aber auch gerne. Durch dieses Projekt lernt man viel, denn ich habe noch nie mit PET-Flaschen gearbeitet und habe dies nun gelernt. Aber auch die Schüler lernen viel, denn das Projekt hebt sich sehr vom regulären Unterricht ab und man hat die Möglichkeit, viele neue Sachen zu lernen.